In Wohnquartieren, Siedlungen und rund um Infrastrukturen lassen sich wertvolle Flächen für Tiere und Pflanzen schaffen. Eine naturnahe Gestaltung des Siedlungsraums ist nicht nur ein Gewinn für die Natur, sie steigert auch den Erholungswert, die Lebensqualität und somit die Gesundheit von Menschen, etwa durch Kühlung, höhere Attraktivität und natürlichen Wasserrückhalt.
Der Kanton und die Gemeinden sind gesetzlich verpflichtet, Lebensräume im Siedlungsgebiet aufzuwerten und zu sichern.
Urbane Flächen für mehr Artenvielfalt - Massnahmen auf einen Blick
- Gebietsfremde Pflanzen mit einheimischen Bäumen und Sträuchern ersetzen.
- Monotone Grünflächen mit "englischem Rasen" durch Wildblumen , Asthaufen, Trockenmauern oder Teichen aufwerten.
- Temporäre Ruderalflächen auf (Bau-)Brachen anlegen und pflegen.
- Lebensräume möglichst gut vernetzen, damit sich die Arten austauschen und erhalten können. Dazu können kleinere Trittsteine zwischen den Lebensräumen angelegt werden.
- Fassaden begrünen. Das schafft Lebensräume, kühlt das Gebäude und schützt dessen Aussenwände.
- Böden entsiegeln, damit Regenwasser versickern und im Boden gespeichert werden kann. So werden auch grosse Regenmengen zurückgehalten und bei Trockenheit bleibt Wasser verfügbar.
Themen
Förderbeiträge und Beratung
Renaturierung der Birs auf dem Schaeublin-Areal zwischen Malleray und Bévilard (Martin Maegli Photography)Wissen und Tools für Gemeinden, Planende, Investoren, Unternehmen und Private
2160561379Ökologische Infrastruktur im Siedlungsraum
Gute Beispiele aus dem Kanton Bern
Kurse, Veranstaltungen und Weiterbildungen
| Typ | Titel | Beschreibung | Datum | Link |
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| Veranstaltung | Berner Gemeindeanlass | Der Kanton Bern organisiert dieses Jahr die Veranstaltungen «Austauschplattform Natur + Landschaft» und «Gemeindeanlass» als gemeinsame Tagung zum Thema Biodiversität im Siedlungsraum. | 26. Juni 2026 | |
| Kurs | Kurse für Schulen | Kurse und Unterrichtsmaterialien für Schulen | Start Sommer 2026 | Stiftung Pusch |
| Lehrgang | Fachperson Biodiverstät | Lehrgang zur Fachperson Biodiversität, bestehend aus Pflicht- und Vertiefungsmodulen. Themen Bodenpflege, Pflanzenschutz, Pflege u. Ernährung d. Pflanzen; Unterhalt naturnaher Lebensräume im Siedlungsraum; Vernetzungs- und Qualifizierungsmodul «GreenPowerDays». | Start Sommer 2026 | Jardin Suisse |