Logo Kanton Bern / Canton de BerneWirtschafts-, Energie- und Umweltdirektion

Strom und Wärme

Strom

Dank seiner geografischen Lage und topografischen Vielfalt verfügt der Kanton Bern über eine breite Palette an Energiequellen, vor allem aus Wasserkraft, ergänzt durch Solar-, Wind- und Biomasseanlagen. Grosse Flusskraftwerke an der Aare und in den Alpenregionen produzieren einen erheblichen Teil des Stroms.

Die Stromversorgung im Kanton Bern wird durch regionale Energieversorger wie die BKW AG und zahlreiche kommunale Werke sichergestellt. Diese sind für Produktion, Netzinfrastruktur und Vertrieb verantwortlich. Die Produktion erfolgt zunehmend auch dezentral durch Solaranlagen auf Gebäuden. 

Um Klimaneutralität zu erreichen, müssen die fossilen Energien im Gebäude- und Mobilitätsbereich elektrifiziert werden. Dazu ist der Anteil an Strom aus erneuerbaren Energien noch stärker auszubauen. Das grösste Ausbaupotenzial hat dabei die Solarenergie (siehe Grafik unten).

Der Kanton steht vor mehreren Herausforderungen: Er muss die Stromversorgung im Winter sichern, wenn Wasserkraft und Solarstrom weniger liefern. Ausserdem muss das Stromnetz modernisiert werden, damit dezentrale Anlagen eingebunden werden können. Zusätzlich steigt der Strombedarf durch Elektrofahrzeuge und Wärmepumpen. 

Wärme

Im Kanton Bern wird etwa die Hälft des gesamten Energieverbrauchs für Wärme benötigt. Dieser Bereich ist zugleich für über ein Drittel der Treibhausgasemissionen verantwortlich. Um bis 2050 klimaneutral zu werden, muss die Wärmeerzeugung vollständig auf erneuerbare Energien umgestellt werden.

Dazu hat sich der Kanton Bern ein klares Ziel gesetzt: Bis 2035 soll die Zahl der Heizungen, die noch mit Öl oder Gas betrieben werden, auf weniger als 50'000 sinken. Gleichzeitig soll der Energieverbrauch durch moderne Technologien und energetische Sanierungen deutlich reduziert werden. 

Wählen Sie Ihr Thema

Weitere Informationen

  • Energiestrategie
Seite teilen