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Arten fördern

Das Amt für Wald und Naturgefahren (AWN) fördert die Biodiversität im Wald vor allem durch den Erhalt und die Aufwertung von Lebensräumen. Diese sollen möglichst vielen, auch gefährdeten Arten Platz bieten. Manche Arten stellen jedoch besondere Ansprüche, die nur mit gezielten Massnahmen erfüllt werden können. Deshalb setzt das AWN auf eine Kombination aus Lebensraum- und spezifischer Artenförderung, um möglichst allen Arten gerecht zu werden.

Artenförderung im Berner Wald

 

 

Methodik

Bei der Förderung der Biodiversität im Wald liegt der Fokus auf dem grossräumigen Lebensraum. Dort, wo ein hohes Potenzial besteht, wird grundsätzlich die natürliche Dynamik bevorzugt (Naturwaldreservate, Altholzinseln). Wenn aber aktive Lebensraumförderung – beispielsweise bei der Waldrandpflege, lichten Wälder oder Wytweiden - umgesetzt wird, strebt das AWN eine möglichst hohe Lebensraumqualität in allen Projekten an. So werden die Bedürfnisse eines grossen Teiles der national prioritären Arten abgedeckt. Dadurch können die Lebensräume für noch mehr und auch bedrohte Arten attraktiver gestaltet werden. Dieses ambitiöse Ziel wird mittels kantonal einheitlichen quantitativen Qualitätskriterien angestrebt,. Diese beinhalten Faktoren wie Totholz, Blütenangebot, Strukturen oder Habitatbäume. Ergänzend zum Ansatz der Lebensraumförderung werden 12 Fokusarten mittels spezifischer Artenförderung vernetzend gefördert.

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